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Umbragrus huxleyi ist der einzige europäische Vertreter der Confuciosauridae in Joschua Knüppes Projekt Dragons of the World. Vermutlich war der tote Drache, den Ulisse Aldrovandi besaß, ein Angehöriger dieser Art. Aldrovandi beschrieb das Tier als Draco aethiopicus, da er vermutlich nicht vom tatsächlichen Lebensraum der Tiere wusste.

VerbreitungBearbeiten

Umbragrus verbreitungani by hyrotrioskjan

Verbreitungsgebiet von U. huxleyi in den Jahren 1200 v. Chr, 1200 n. Chr, 1600 und 2010

Nach der Eiszeit haben diese Confuciosauridae die südlichen Lebensräume des Kontinents dominiert, da sie von den großen Wäldern und den durch die Gletscherschmelze entstandenen Gewässern profitierten. Einige nördliche Populationen migrierten im Winter in südlichere Gebiete und überquerten dazu fast den gesamten Kontinent, während eine englische Population, die an so genannten Knuckerholes lebte, das ganze Jahr im selben Gebiet blieb.

Erst mit der weiteren Ausbreitung des Menschen gingen die Bestände zurück. Während frühe Kulturen wie einige germanische Stämme den Drachen noch Opfer in den Sümpfen darbrachten, wurden vor allem seit der Ausbreitung des Christentums die Drachen zunehmend verteufelt und bejagt, so dass es heute nur noch kleine Populationen am Schwarzen und Kaspischen Meer gibt.

EtymologieBearbeiten

Der wissenschaftliche Gattungsname Umbragrus bedeutet so viel wie Schattenkran.

Trivialnamen für die Spezies sind Lindwurm oder Knucker, jedoch könnte es sich bei beiden um unterschiedliche Unterarten handeln. Außerdem werden sie auch als Wyvern oder (in Anlehnung an den asiatischen Verwandten Confuciosaurus) Europäischer Lung bezeichnet.

LebensweiseBearbeiten

Umbragrus swamp by hyrotrioskjan

Gemälde eines U. huxleyi, nach einer Skizze aus dem Jahr 2012

U. huxleyi lebt, wie alle Mitglieder seiner Familie, am Wasser (in diesem Falle an der Küste). Durch die Schwimmhäute an den Füßen und den leicht gebauten Körper können sie auf dem Wasser schwimmen. Auf dem Nacken befinden sich Drüsen zur Ölsekretion. Damit reiben sie sich ein, um trocken zu bleiben.

Wie sein chinesischer Verwandter Confuciosaurus besitzt U. huxleyi Barten, mit denen die Tiere selbst leichte Bewegungen im Wasser wahrnehmen können. Sie fressen überwiegend Fische, aber auch Vögel und kleine Säugetiere. Nur Jungtiere erbeuten auch wirbellose Tiere wie Insekten.

In der Paarungszeit türmen die Tiere Schlamm und Zweige zu Hügeln auf, in die sie ein oder zwei Eier legen. Man kann sie am Besten abends beobachten, wenn sie ihre Nester verlassen.

GalerieBearbeiten

QuellenBearbeiten

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