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Eragon

Saphira auf dem Cover des ersten Bandes von Eragon

Saphira ist in der Fantasy-Tetralogie Eragon die Freundin und Gefährtin des Protagonisten Eragon.

ZusammenfassungBearbeiten

Eragon findet zu Beginn des ersten Teils Eragon: Das Vermächtnis der Drachenreiter einen blauen Edelstein, den er verkaufen will, um Essen für seine Familie kaufen zu können. Als aus dem Stein (bei welchem es sich in Wahrheit um ein Ei handelt) die Drachendame Saphira schlüpft, fliehen die beiden vor dem bösen König Galbatorix, der sie fangen will, um Eragon und Saphira als seine Untergebenen zu haben. Die Bücher handeln von ihren Abenteuern in einem Krieg zwischen Menschen, Elfen, Zwergen und Drachen.

GeschichteBearbeiten

Saphira ist als erstes von drei verbleibenden Dracheneiern geschlüpft. Sie hat Eragon wegen seines Charakters zum Reiter auserwählt. Wärend ihres Wachstums wird sie von Eragon versorgt. Sie rettet ihn vor zwei Mördern, wird in Folge dessen jedoch von Eragon verschmäht, da sie angeblich Schuld an dem Tod seines Onkels war. Erst später versöhnen sich beide wieder und machen sich zusammen auf die Flucht und auf die Jagd nach den Mördern. Begleitet werden sie von dem Geschichtenerzähler Brom, der Eragon Fähigkeiten wie Schwertkampf, Magie und das Drachenreiten beibringt. Besonders beim letzten Punkt zögert Eragon, da seine erste Flugerfahrung mit Saphira unangenehm war (seine Beine sind an ihren Schuppen aufgescheuert).
Saphira Schweden

Saphira auf dem Cover des schwedischen Buches

Während ihrer Reise geraten Saphira und Eragon häufig in Gefahren, die sie jedoch gemeinsam überstehen. Dadurch wächst ihr Zusammenhalt und ihre geistige Verbindung. Zu zweit retten sie die Elfe Arya und bringen sie zu den Varden, einer rebellischen Truppe gegen Galbatorix, der sie sich anschließen. Unmittelbar darauf folgt ein Krieg, bei dem Saphira eine große Rolle spielt; sie ist neben Shruikan, Galbatorix' Drache, (und Glaedr, Oromis Drache) und den beiden verbleibenden Dracheneiern der einzige noch lebende Drache, insbesondere die einzige Drachendame. Ein Schatten namens Durza versucht, Eragon in seine Gewalt zu bringen, um so ihn und Saphira zu Galbatorix zu zerren. Dank einem Ablenkungsmanöver von Saphira und Arya (Saphiras erster Moment, in dem sie Feuer speit) gelingt es Eragon aber, den Schatten zu töten. Eragon wird dabei schwer verletzt.

Nach Eragons Genesung machen sich beide auf die Reise nach Ellesméra, einer Elfenstadt, in der sie ihre Ausbildung beenden sollten. Dort begegnen sie Glaedr und dem Elf Oromis, ihren Lehrern. Saphira lernt über die Vergangenheit der Drachen sowie über ihre Eltern. Zeitgleich wird sie für den Krieg vorbereitet, indem sie Flugmanöver trainiert und z.B. Gefahren der Strömungswinde kennenlernt.

Saphira Ciruelo

Saphira und Eragon in einer Darstellung von Ciruelo Cabral

Während ihres Aufenthaltes in Ellesméra feiern die Elfen die Blutschwur-Feier, ein Gedenkfest an den Frieden nach dem großen Krieg zwischen den Drachen und den Elfen. Saphiras Geschenk für die Feier ist eine Steinspirale, "deren Ringe sich umeinander wanden wie erstarrte Wellen". Zusätzlich erhält Eragon während der Zeremonie eine Gabe von den Drachen: Er wurde vollständig geheilt; sein Körper gleicht nun dem eines Elfs.

Nach vorläufiger Beendigung ihrer Ausbildung machen sich beide auf den Rückweg zu den Varden, da dort ein Angriff bevorsteht. In diesem Kampf taucht plötzlich ein weiterer Drache, Dorn, und seinem Reiter Murtagh auf. Sie werden von Galbatorix gezwungen, Saphira und Eragon zu ihm zu bringen. Sie können die beiden zwar bezwingen, Eragon schafft es aber noch, Murtagh zu überreden, ihn wieder frei zu lassen.

Direkt nach dem (mehr oder weniger erfolgreich) überstandenen Krieg machen sich Saphira und Eragon, zusammen mit Eragons Cousin Roran, auf den Weg, die Mörder seines Onkels zu töten. Dies gelingt ihnen, der Kampf jedoch war schwierig. Eragon entschließt sich, zu Fuß zu den Varden zurückzukehren, während Saphira wieder zurückfliegt. Dort verbringt sie eine unglückliche Zeit mit Patrouillenflügen und vermisst Eragon. Zeitgleich sind die Varden, zusammen mit den Elfen auf der anderen Seite des Landes, auf dem Vormarsch, um Galbatorix zu stürzen. Dafür nehmen sie nach und nach alle Städte ein.

Saphira nach Schlüpfen

Saphira nach dem Schlüpfen, Bild aus dem Film

Saphiras Freude über Eragons Rückkehr ist riesig. Dennoch sind sie gezwungen, bei der Eroberung zu helfen. Sie begegnen des Öfteren Dorn und Murtagh, können sich ihnen aber widersetzen. Als Dorn und Murtagh jedoch auf der anderen Seite bei Glaedr und Oromis angreifen, haben sie mehr Erfolg, und schaffen es, beide zu töten. Da Glaedr Eragon aber seinen "Eldunarí" (Seelenhort) anvertraut hat, kann er Saphira und Eragon immer noch bei der Bekämpfung Galbatorix' helfen. Bevor sie dies angehen können, müssen sie noch stärker werden. Deshalb reisen sie an einen Ort, an dem sich versteckt viele weitere Eldunarís und Dracheneier befinden; das Aussterben der Drachen kann verhindert werden, sofern Galbatorix die Dracheneier nicht zu fassen bekommt

Als sie dann bei Galbatorix ankommen, ergibt sich der schwerste Kampf ihres Lebens; Galbatorix ist immer noch zu mächtig, um ihn einfach besiegen zu können, und hat Saphira und Eragon schnell außer Gefecht gesetzt. Er lässt Murtagh und Eragon gegeneinander kämpfen. Eragon gewinnt und schafft es in der anschließenden Diskussion mit Murtagh, ihm klar zu machen, dass er dank seiner Charakteränderung nicht mehr unter Galbatorix Befehl steht. Gemeinsam gehen Dorn, Saphira und Arya nun gegen Shruikan vor, während Eragon und Murtagh Galbatorix angreifen. Sie schaffen es, ihn zu bezwingen, und haben so Alagaësia von dem Tyrannen befreit.

Saphira2

Saphira mit ihren ausgebreiteten Schwingen (aus dem Film)

Dorn und Murtagh ziehen sich nach dieser Tat in eine unbekannte Gegend zurück. Saphira und Eragon beschließen, ebenfalls fortzuziehen, um dort die weiteren Drachenreiter gemeinsam auszubilden.

Erscheinungsbild im FilmBearbeiten

Saphiras Erscheinungsbild entsprich auf dem ersten Blick dem Bild eines europäischen Drachen mit saphirfarbenen Schuppen.

Auffällig ist aber, dass Saphira Federn an den Schwingen hat, keine Schuppen. Zudem sind die Schwingen im Allgemeinen leicht überdimensioniert dargestellt, was jedoch für ein so großes Tier nicht ungewöhnlich ist, da es mit kleineren Flügeln vermutlich nicht fliegen könnte (siehe Flugfähigkeit).

Das Bild von Saphira entspricht insgesamt daher keinem realistischen bzw. bekannten Drachenbild.

TriviaBearbeiten

  • 2014 widmete die deutsche Band Schandmaul Saphira ein Lied auf ihrem Album Unendlich, das ebenfalls den Titel Saphira trägt

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