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Rayner Lothbroc & Kraka by August Malmström c 1880

Ragnar und Kraka

Ragnar Lodbrok (altnordisch: Ragnar loðbrók) war ein Wikingerkönig, von dem die nach ihm benannte Saga erzählt. Zu seinen Taten zählte unter anderem auch das Töten eines Drachen.

Der Jarl Herruð von Götland hatte einst seiner Tochter Tora (altnord. Þóra) einen jungen Lindorm geschenkt. Diese legte das Tier in eine Kiste mit Gold. Mit der Zeit wuchs der Drache (und nach einigen Überlieferungen auch das Gold), bis er das ganze Gebäude ausfüllte und sich selbst in den Schwanz biss. Der Jarl versprach daraufhin demjenigen, der das Untier tötet, sowohl den Goldschatz als auch die Hand seiner Tochter.

Ragnar lies sich daraufhin Kleidung aus rauhem Stoff oder Bärenfell in Pech kochen. Dann ruderte er von Dänemark nach Götland. Als er nun den Drachen mit seinem Speer erstach, schützte ihn die so präparierte Kleidung vor dem Blutstrahl bzw. Gift des Drachen. Die Spitze von Ragnars Speer blieb im Leichnam des Drachen stecken.

Als der Held Þóra erblickte, besang er ihre Schönheit, bevor er wieder abreiste. Þóra, die ihren Rettern kennenlernen wollte, ließ nun alle Männer nach dem Besitzer des gebrochenen Speers suchen, dessen Spitze in der Leiche des Drachen gefunden wurde. Als Þóras Männer Ragnar fanden, gewann dieser nicht nur den Schatz und Þóra, sondern auch seinen Beinahmen loðbrók (Lodenhose).

Ragnar zeugte später nach manchen Überlieferungen mit einer Frau namens Kráka einen Sohn, der ein Ouroboros-Symbol im Auge trug. Deshalb nannte er ihn Sigurðr ormr í auga (dt. Sigurd Schlange-im-Auge).

Ähnliche LegendenBearbeiten

Parallelen zu anderen Legenden finden sich in der Art, wie der Drache aufwächst. So soll auch der Lagarfljótwurm in einer Kiste mit Gold aufgewachsen sein, mit dem Zweck das Gold zu vermehren, während der Wurm aus der Legende Der Lindwurm und die Jungfrau ohne Gold in einer Kiste aufwuchs.

Siehe auchBearbeiten

QuellenBearbeiten