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Kitchi-at'Husis und Weewilmekq sind Drachen aus der Mythologie der Passamaquoddy-Indianer.

LegendeBearbeiten

Eines Tages wollten zwei Schamanen aus dem Gebiet der Passamaquoddy in einem magischen Duell gegeneinander antreten. Dazu stellten sie sich jeweils an das andere Ende eines Sees. Einer von ihnen verwandelte sich in Kitchi-at'Husiseine riesige, gehörnte Schlange mit Giftzähnen, von denen ein einziger Kratzer tödlich wäre. Der andere verwandelte sich in Weewilmekq, einen Blutegeldrachen, welcher einen grünen Körper mit roten Karos darauf hatte.

Beide tauchten in den See, um zu kämpfen. Weewilmeq gelang es, sich an einem Körperteil der gehörnten Schlange festzusaugen, wo sie ihn mit ihren Giftzähnen nicht erreichen konnte. Mit seinem gezähnten Saugnapf schnitt der Blutegeldrache die Haut der Schlange auf und sog sie bis auf die Haut aus. Der Schamane, welcher sich in Weewilmeq verwandelt hatte, hatte somit gewonnen und verwandelte sich zurück. Sein besiegter Gegner behielt auch im Tod die Schlangengestalt bei.

Galerie der DrachenBearbeiten

TriviaBearbeiten

  • In der Indianischen Mythologie gibt es zahlreiche Wasserschlangendrachen, die Wasserpanther, Wasserbison, Riesenblutegel, Wassergrizzly, große Wasserschlange, gehörnte Schlange, usw. genannt werden.
  • Kitchi-at'Husis könnte mit der Uktena oder der Gas'hais'dowane verwandt sein.
  • Eine Legende der Cherokee erzählt von einem weiteren Blutegeldrachen, welcher das Mündungsgebiet des Valley River in den Hiwassee River (bei Murphy, North Carolina) heimgesucht hat. Dieser Zusammenfluss wurde von den Ureinwohnern auch Tlanusi'yï oder "Ort des Blutegels" genannt. Der namenlose Drache war so groß wie ein Haus und hatte im Gegensatz zu Weewilmekq einen weißen Körper mit roten Streifen. Menschen haben diese Kreatur selten gesehen, da sie sich meistens im Wasser versteckt hielt. Sollte irgendjemand den Felsvorsprüngen zu nahe kommen, um das Gebiet zu überblicken, würde der Drache riesige Wasserstrahlen aufsteigen lassen, welche sein Opfer außer Gefecht setzen und in den Fluss stürzen lassen würden. Die Leichen würden später flussabwärts angespült werden, aber, abgesehen von den abgebissenen Nasen und Ohren, keinen erkennbaren Schäden aufweisen.
  • Der Gigginox aus Monster Hunter gleicht ebenfalls einem Blutegel und saugt (besonders als Jungtier) seiner Beute das Blut aus. Mit dem Gigginox verwandt ist der Khezu, von dem jedoch unbekannt ist, ob er überhaupt Blut saugt.

QuellenBearbeiten

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