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Innominat ist ein Charakter aus dem japanischen Rollenspiel "Tales of Berseria". Er findet auch Erwähnung in dem mit "Tales of Berseria" verwandten "Tales of Zestiria", ist in der Handlung aber nicht von Bedeutung und erscheint auch nicht.

GeschichteBearbeiten

AllgemeinesBearbeiten

Innominats Titel "Der Unterdrücker" bezeichnet sich auf Innominats Fähigkeit, den Willen von Kreaturen zu unterdrücken und damit ihre Gefühle zu bändigen. Innominat gilt auch als "Der Namenlose Empyreer" und ist damit der fünfte Empyreer, also einer der mächtigsten Malakhim von Einöde.

Innominat ist die letzte Bastion vor der Weltzerstörung und hat Letztere bereits mehrere Male im Laufe von Zehntausenden von Jahren verhindert. Er schläft üblicherweise tief im Erdenpuls, während die elementaren Empyreer wachen und von den Menschen angebetet werden. Sobald die Menschen jedoch im Zenit ihrer Zivilisation angekommen sind, vergessen sie den Glauben an die Empyreer, sodass diese in einen tiefen Schlaf fallen. Die Menschen erzeugen massenhaft Bosheit, die schließlich Dämonen und Drachen erzeugt, sodass die Welt kurz vor ihrem Untergang steht. Dann erwacht Innominat und schickt die läuternde "Silberflamme" über die Welt, wodurch die Bosheit ausgerottet wird. Gleichzeitig richtet er Chaos an, sodass die menschliche Zivilisation zerbricht und die Menschen sich in ihrer Verzweiflung erneut an die elementaren Empyreer wenden, wodurch diese Erwachen.

Der Mechanismus, durch den Innominat erwacht, funktioniert lediglich mit Kreaturen, die empfänglich für seine Kraft sind. Innominats Kraft tritt überall an die Oberfläche, wo Erdenpulspunkte sind. Wird dieser von einer Kreatur betreten, die für ihn empfänglich ist, wird zu einem Therion, eine besondere Art eines Dämons. Die Therions verschlingen Bosheit, die sie Innominat zuführen, wodurch sie ihn langsam erwecken. Um zu erwachen, benötigt er nicht viel Bosheit, sondern acht Sorten: Hass, Verzweiflung, Gier, Lust, Hochmut, Feigheit, Selbstsucht und Obsession. Ist er in Besitz aller Arten von Bosheit gekommen, tritt der oben beschriebene Zyklus in Kraft.

Gleichzeitig gibt es eine Möglichkeit, Innominat zu kontrollieren und so die Zerstörung der menschlichen Zivilisation zu verhindern: Werden ihm in Scharlachroten Nächten zwei reine Opfer dort dargebracht, wo er ruht (im Schrein der Ruhe, erhält Innominat einen Körper und lässt gleichzeitig die Resonanz der Menschen steigen. Nach dem ersten Opfer sind Menschen dann dazu imstande, Dämonen zu sehen. Nach dem zweiten Opfer können sie auch Malakhim sehen. Sobald Innominat einen Körper hat, kann er kontrolliert werden wie jeder andere Malakhim auch. Seine wahre Gestalt ist jedoch die eines achtköpfigen, geflügelten Drachen.

Tales of BerseriaBearbeiten

Innominat dient der Abtei als Werkzeug und wird als neue Gottheit dem Volk präsentiert. In der ersten Scharlachroten Nacht zehn Jahre vor der Hauptgeschichte von "Tales of Berseria" fand die erste Opferung an Innominat statt, die jedoch versehentlich geschah, indem Celica Crowe mit ihrem ungeborenen Kind von Dämonen in den Schlund des Schreins der Ruhe gestoßen wurde und ihr ungeborenes Kind als reines Opfer akzeptiert wurde. Die Resonanz der Menschen stieg an und Celicas nun verwitweter Ehemann Artorius Collbrande erfuhr, dass Innominat hier ruht. Drei Jahre später geht er auf die Bitte seines elfjährigen Schwagers Laphicet Crowe ein und opfert ihn als zweites Opfer an Innominat, da Laphicet sich dessen bewusst war, dass sein Leben mit zwölf Jahren ohnehin ein Ende finden wird, da er am 12-Jahre-Fieber leidet. Innominat erwacht dadurch in der Gestalt von Laphicet. Seine Kräfte jedoch sind noch nicht geweckt, da die Therions fehlen. Die Abtei hält nun Ausschau nach Menschen und Tieren, die empfänglich für Innominats Kraft sind, um diese in Therions zu verwandeln. Dies gelingt letztendlich. Unter den Dämonen ist auch Artorius' Schwägerin und Laphicets ältere Schwester, Velvet Crowe, die wegen Laphicets Opferung durch Artorius Rache an ihrem Schwager geschworen hat.

Innominats wahre Gestalt

Innominats wahre Gestalt zeigt sich, als er von den elementaren Empyreern aus dem Erdenpuls vertrieben wird

Weitere Therions, die Innominat mit der Bosheit versorgen, die er braucht, sind Medissa, die ihre dämonisierte Tochter verloren hat, Kamoana, die in ihrem Hunger ihre eigene Mutter verschlungen hat, der sogenannte Nashirschkäfer, die Hunde von Velvets Jugendfreundin Orthie und Russ, der Falke des Prinzen Greif und die hochrangige Exorzistin der Abtei Teresa Linares. Innominat hat lediglich sieben Münder, benötigt aber acht Sorten Bosheit. Es ist Velvet, die ihn ursprünglich sowohl mit "Hass" als auch mit "Verzweiflung" versorgen sollte. Während er genug Bosheit der Sorte "Hass" von ihr erhalten hat, gelingt es Velvets Verbündeten, dafür zu sorgen, dass Innominat nicht die Bosheit der Sorte "Verzweiflung" erhält. Dies misslingt trotz mehrerer Versuche Innominats, die Verzweiflung in Velvet zu wecken, indem er ihr die Wahrheit über die Vergangenheit offenbart, wodurch die vergangenen drei Jahre ihrer Rache zwecklos geworden sind.

Innominat wird schließlich von den vier elementaren Empyreern aus dem Erdenpuls getrieben, als es den Helden gelingt, diese in einer Scharlachroten Nacht zu erwecken. Innominat flüchtet daher an den Himmel über dem Empyreischen Thron, wohin sein Sitz verlegt wurde, wo er sich manifestiert. Über einen Teleporter ermöglicht er es den Helden, zu ihm zu gelangen, wo er gemeinsam mit Artorius auf sie wartet, um den letzten Kampf zu vollziehen. Hierbei bietet Artorius Innominat letztendlich seine eigene Bosheit an, die er aus Verzweiflung heraus erzeugt, sodass Innominat hierdurch seine vollen Kräfte entfalten kann. Innominat und Artorius armatisieren miteinander, unterliegen den Helden aber auch dieses Mal. Es gelingt Velvet, Artorius mit seinem eigenen Schwert zu erstechen, sie verabschiedet sich aber im Reinen von ihm. Das Ziel der Helden ist es nicht, Innominat zu töten, da sie befürchten, dass dann auch alle sterben, die mit ihm verbunden sind. Dies würde nicht nur den Tod von Velvet bedeuten, sondern auch den der anderen Therions und des jungen Malaks Laphicet, der aus dem Opfer des ungeborenen Sohns von Celica und Artorius wiedergeboren wurde und als Teil von Innominat Herr über die Silberflamme ist. Da Innominat nach Bosheit giert und Hunger hat, bietet Velvet sich ihm an und lässt ihn ihre Bosheit verschlingen. Gleichzeitig frisst sie mit ihrer Dämonenhand seine Bosheit, die er von ihr aufnimmt, und versiegelt sich und ihn in einem ewigen Kreislauf des Fressens.

Innominat wird dadurch aus dem Kreislauf der Welt entfernt. An seine Stelle als fünfter Empyreer wird Laphicet gesetzt, der dadurch die Form eines Drachen annimmt und sich unter seinem wahren Namen Maotelus von den Menschen verehren lässt und ihnen die Silberflamme schenkt, um eine Waffe gegen die Dämonen zu haben und diesen durch eine Läuterung eine zweite Chance im Leben zu geben.

FähigkeitenBearbeiten

Innominat ist der Herrscher der "Silberflamme" und damit dazu imstande, Dämonen von ihrer Bosheit zu läutern. Zudem kann er die Resonanz von Menschen ansteigen lassen, sodass diese dazu imstande sind, Dämonen und Malakhim zu sehen. Menschen besitzen üblicherweise eine geringe Resonanz, es gibt nur wenige, die ohne Innominats Steigerung Malakhim wahrnehmen können. In seiner Drachengestalt wird Innominat nie bekämpft oder gesehen, weshalb körperliche Fähigkeiten nicht bekannt sind.

TriviaBearbeiten

  • Jeder Malak besitzt neben seinem Rufnamen einen wahren Namen, der mitunter für die Armatisierung benötigt wird. Der von Innominat lautet Nevn Hiw Ejuam.
  • In "Tales of Zestiria" wird Innominat lediglich einmal erwähnt, als die Helden im Thron von Artorius sein Wappen finden. Der Thron von Artorius ist der Empyreische Thron eintausend Jahre später. Da dieser ursprünglich Innominat gewidmet war, lässt sich sein Wappen dort finden.
  • Innominats Name leitet sich vom Lateinischen "Innominatus" ab, das "namenlos" bedeutet. Damit deckt es sich mit Innominats Titel als "Der Namenlose Empyreer".

GalerieBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

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