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Herakles

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Herkules (auch Herakles) war ein Schützling der Athene und Sohn des Zeus. Später wurde Herkules von den Göttern auf den Olymp aufgenommen, nachdem er zwölf unmögliche Aufgaben gemeistert hatte, die ihm als Sühne dafür auferlegt wurde, dass er in einen Anfall von Wahnsinn, der ihm von der eifersüchtigen Hera auferlegt worden war, seine Frau und ihre gemeinsamen drei Kinder erschlagen hatte. Sie wurden ihm von König Eurystheus gestellt, in den zwölf Jahren, die er für ihn arbeiten musste.

Die zwölf Arbeiten des HeraklesBearbeiten

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Wikipediaartikel:
„Herakles“


1. Erlegung des Nemëischen LöwenBearbeiten

Eurystheus befahl ihm als erste Tat, das Fell des unbesiegbaren nemëischen Löwen zu bringen, der in den Wäldern des Peloponnes hauste. Niemand vermochte ihn bisher zu töten, da er durch menschliche Waffen nicht verwundbar war. Herakles fand ihn und schoss seine Pfeile gegen ihn ab. Als er jedoch bemerkte, dass diese ohne Wirkung waren, warf er den Bogen zu Boden und ging mit bloßen Händen auf ihn zu. Er packte den Löwen von hinten und drückte ihm mit seinen gewaltigen Händen die Kehle zu, so dass er schließlich erstickte. Das Fell zog er dem Löwen mit Hilfe seiner Klauen ab und kleidete sich von nun an damit, wobei er den Löwenkopf wie einen Helm trug.

2. Tötung der lernäischen HydraBearbeiten

Hydra.jpg

Herakles tötet die Hydra von Lerna

Als nächstes sollte Herakles die schreckliche lernäische Hydra töten, die den Viehherden in Lerna schweren Schaden zufügte und die Felder der Bauern verwüstete. Die Hydra war ein Ungeheuer mit neun Köpfen, von denen der mittlere unsterblich war. Mutig trat der Held ihr entgegen und schlug einen Kopf nach dem anderen ab. Doch für jeden abgeschlagenen Kopf wuchsen zwei weitere nach. Zudem eilte ein riesiger Krebs (siehe Kanker) der Hydra zu Hilfe und in biss Herakles ins Bein.

Da tötete er zunächst den Krebs und bat dann seinen Diener Iolaos um Hilfe. Er setzte den Wald in Brand und während er der Hydra einen Kopf abschlug, brannte Iolaus mit Fackeln die Wunde aus, damit keine neuen Köpfe nachwachsen konnten. So gelang es ihm auch, den unsterblichen Kopf vom Leib des Ungeheuers zu trennen. Diesen vergrub er unter einen Felsen. Die Spitzen seiner Pfeile tränkte er mit dem giftigen Blut der Hydra, so dass er eine tödliche Waffe erhielt, die unheilbare Wunden machte.

3. Einfangen der Kerynitischen HirschkuhBearbeiten

In Keryneia (Arkadien) lebte eine herrliche Hirschkuh mit goldenem Geweih, die der Göttin Artemis heilig war. Diese sollte Herakles lebendig einfangen. Ein Jahr lang jagte er sie durch viele Länder. Schließlich gelang es ihm, die Hirschkuh durch einen Pfeilschuss an einem Bein zu verletzten und so einzufangen.

Auf dem Rückweg begegnete er Artemis, die über seine Tat erzürnt war. Doch er konnte ihren göttlichen Zorn besänftigen und brachte so die Hirschkuh an den Hof von Eurystheus.

4. Einfangen des Erymanthischen EbersBearbeiten

Auf dem Berg Erymanthos lebte ein wilder und mächtiger Eber, der alle Felder in seiner Wut zerstörte. Der König Eurystheus hieß nun Herakles, diesen Eber lebendig an seinen Hof zu bringen. Auf der Suche nach dem Eber kehrte er bei dem Kentauren Pholos ein und wurde von diesem freundlich bewirtet. Als er zu einem Mahl jedoch auch Wein verlangte, der allen Kentauren gehörte, kam es zu einem Kampf, bei der Pholos getötet wurde, als ihm ein giftiger Pfeil des Herakles aus der Hand fiel und in den Fuß stach.
Als Herakles den Eber endlich aufspürte, trieb er diesen bis auf die schneebedeckten Felder des Erymanthos-Gebirges. Dort fing er ihn mit einer Schlinge und brachte den wilden Eber zu Eurystheus.

5. Ausmisten der Rinderställe des AugiasBearbeiten

Der König Eurystheus wurde langsam zornig darüber, dass Herakles eine Arbeit nach der anderen gelang und sein Ruhm sich so unter den Menschen vermehrte. Mit seiner nächsten Aufgabe wollte er den Helden demütigen und trug ihm daher auf, die Ställe des Königs Augias auszumisten. Dieser hatte so riesige Viehherden, dass es ihm nicht gelang, den Mist aus den Stallungen zu entfernen. Daher war er froh, als sich Herakles für diese Aufgabe anbot. Ungläubig darüber, dass der Held es in einem Tag schaffen wollte - so hatte es ihm nämlich Eurystheus aufgetragen - bot er ihm ein Zehntel seiner Viehherden an, wenn er es schaffen würde. Dieser ging an seine Aufgabe mit Klugheit heran. So brach er riesige Öffnungen in die Mauern der Stallungen und leitete den nahe gelegenen Fluss Alpheios dort hinein. Die Fluten spülten allen Mist aus den Stallungen und so war ihm auch diese Aufgabe gelungen.

6. Ausrottung der Stymphalischen VögelBearbeiten

Als Nächstes sollte Herakles mächtige Raubvögel aus dem Sumpf Stymphalos vertreiben. Diese Vögel hatten eiserne Klauen und Schnäbel, mit denen sie schlimme Zerstörungen in den Feldern rundherum anrichteten. Die Vögel hatten sich in einem Wald versteckt, aus denen er sie nur mit Hilfe der Göttin Athene herauslocken konnte. Diese gab ihm nämlich Kupferschellen, die von dem Gott Hephaistos angefertigt worden waren. Diese Schellen machten solch einen ungeheuren Lärm, dass die Vögel verschreckt aufflogen.

Geschickt tötete der Held einen nach dem anderen mit Pfeil und Bogen. Diejenigen, die seiner grimmigen Hand entkamen, waren so eingeschüchtert, dass sie niemals wieder in das Land zurückkehrten. Sie wurden später von den Argonauten erneut entdeckt, was aber nicht ganz in deren Sinn war.

7. Einfangen des Kretischen StiersBearbeiten

Aus den Wellen des Meeres war einst ein herrlicher Stier emporgestiegen. Dieses sollte der König Minos nach einer Versprechen an den Meeresgott Poseidon opfern. Doch der König konnte sich von der Schönheit dieses Tieres nicht losreißen und so opferte er an dessen Stelle einen anderen Stier. Darüber war Poseidon so wütend, dass er den Stier mit Wahnsinn belegte und dieser fortan auf Kreta sein Unwesen trieb. Außerdem brachte Poseidon Minos´ Frau dazu, sich in den Stier zu verlieben. Ihr Sohn war der Minotaurus.

Nach dem Willen des Eurystheus sollte Herakles nun diesen Stier lebendig herbeischaffen. Nach viel Mühsal gelang es ihm, den Stier zu zähmen, und so ritt er auf dessen Rücken durch das Meer nach Argos zurück.

Eurytheus wollte den Stier der Göttin Hera opfern, doch diese lehnte jedes Geschenk von Herakles ab, und so wurde er wieder freigelassen.

8. Zähmung der Menschenfressenden Pferde des DiomedesBearbeiten

König Diomedes von Thrakien besaß wilde menschenfressende Stuten. Fremde Reisende, die sich zu seinem Königshof verirrten, wurden diesen zum Fraße vorgeworfen. Herakles forderte von dem König die Herausgabe der Pferde.

Als dieser sich weigerte, warf er Diomedes selber den wilden Tieren vor. Kaum hatten sie den König verschlungen, wurden sie ganz zahm und gehorchten willig dem Helden.

9. Der Gürtel der Amazonenkönigin HippolyteBearbeiten

Ademte, die Tochter des Eurystheus, verspürte den Wunsch, den kostbaren Gürtel der Amazonenkönigin Hippolyte zu besitzen. So beauftragte der König Herakles, diesen Gürtel herbeizuschaffen. Die Amazonen waren nun ein wildes und kriegerisches Volk. Einmal im Jahr durften sie mit Männern zusammen sein, um Kinder zu zeugen. Jedoch nur die Mädchen überlebten und wurden von ihnen groß gezogen. Die rechte Brust schnitt man ihnen ab, um so nicht in der Kriegskunst des Bogenschießens behindert zu werden.
Herakles wusste, dass er nicht alleine gegen die Amazonen bestehen konnte. So sammelte er Freiwillige um sich herum und stach mit ihnen zum fernen Pontos in See.
Die Amazonen empfingen sie freundlich und Hippolyte war beeindruckt von dem mächtigen Helden, dessen Ruf auch zu ihr gedrungen war. Freiwillig wollte sie daher dem Helden ihren Gürtel schenken. Doch die rachsüchtige Hera verwandelte sich in eine Amazone und säte Unfrieden unter ihnen und hetzte so die Kriegerinnen gegen die Ankömmlinge auf. Ein Kampf entbrannte und sie wären der Übermacht der Amazonen unterlegen gewesen, wenn nicht Herakles mit seinen übermenschlichen Kräften gewesen wäre. Er tötete Hippolyte und nahm ihr den Gürtel ab, den er Eurystheus überbrachte.

10. Die Rinderherde des Riesen GeryoneusBearbeiten

Berühmt waren die Rinderherden des Riesen Geryoneus, da sie nur aus lauter prächtigen Tieren bestand. Bewacht wurden sie von dem riesenhaften Hirten Eurytionas und dem zweiköpfigen Hund Orthros. Kaum war Herakles erfolgreich von den Amazonen zurückgekehrt, schickte ihn der König Eurystheus aus, um die Rinder des Geryoneus herbeizuschaffen.
Auf seiner Reise landete er in Libyen. Der dortige König Antaios, ein Riese und Sohn von Poseidon und Gaia, forderte alle Fremden zu einem Ringkampf auf. Nie zuvor war er besiegt worden, da er seine Kräfte stets aus der Berührung zu seiner Mutter, der Erde, bezog. Als nun Herakles dies im Ringkampf mit Antaios bemerkt, packte er diesen mit seinen mächtigen Armen und hob ihn in die Luft. Sofort schwanden die Kräfte des Antaios und Herakles konnte ihn zu Tode drücken.
Weiter ging seine Reise durch die heiße und wasserlose Wüste, bis er zum Okeanos gelangte. Den Sonnengott Helios brachte er mit Bitten und Drohungen dazu, ihm seinen goldenen Becher zu leihen, den der Sonnengott allabendlich bestieg, um den Okeanos zu überqueren. Zur Erinnerung an seine Überfahrt errichtete der Held zu beiden Seiten der Meeresenge die Säulen des Herakles.

Auf der Insel Eurytheia angekommen, erschlug er mit seiner Keule den Hirten und seinen Hund. Die Rinderherde trieb er über Spanien, Gallien, Italien und Thrakien nach Hause zurück. Die verbliebenen Rinder überreichte er Eurystheus, der diese der Hera opferte.

11. Pflücken der goldenen Äpfel der HesperidenBearbeiten

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Herakles bezwingt Ladon

Zeus und Hera hatten zur Hochzeit von Gaia goldene Äpfel geschenkt bekommen. Diese befanden sich nun unter der Obhut der Hesperiden und des hundertköpfigen Drachen Ladon im Garten der Hesperidan. Nach dem Willen des Eurystheus sollte Herakles ihm drei Äpfel aus dem Garten holen.
Herakles brach auf, ohne zu wissen, wo sich nun dieser Garten der Hesperiden befinden sollte. Von Flussnymphen erfuhr er schließlich, dass ihm der Flussgott Nereus weiterhelfen konnte. Er überraschte ihn im Schlaf, damit dieser nicht seine Form wandeln und ihm entkommen konnte. Von Nereus erhielt er schließlich die gewünschte Auskunft.

Auf dem Weg zum Garten befreite Herakles den Prometheus, der von Zeus an einen Felsen im Kaukasus gekettet worden war. Durch Libyen und Ägypten reiste er und kam schließlich in das Land, wo der Titan Atlas das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern trug. Atlas war der Oheim der Hesperiden und konnte daher ungehindert den Garten betreten. Daher bot Herakles ihm einen Handel an. Holte er ihm drei goldene Äpfel aus dem Garten, so würde er in der Zwischenzeit für ihn die Last des Himmelgewölbes tragen. Atlas willigte ein und holte ihm die Äpfel.

Als er jedoch zurückkehrte, war er so froh, nicht mehr die Last tragen zu müssen, dass er sich weigerte, das Himmelsgewölbe erneut auf seine Schultern zu nehmen. Doch Herakles war listig und so bat er ihn: "Ich bin das Gewicht des Himmelsgewölbes nicht gewöhnt und will mit Kissen meine Schultern polstern. Bitte übernimm es doch noch für eine kurze Weile." Arglos schulterte sich Atlas das Gewölbe wieder auf seinen Rücken. Herakles nahm jedoch rasch die Äpfel und eilte davon.

Eurystheus jedoch wusste nicht, was er mit den goldenen Äpfeln machen sollte, und schenkte sie daher Athena. Diese brachte sie wieder in den Garten zurück.

12. Heraufbringen des Wachhundes der Unterwelt, Kerberos, an die OberweltBearbeiten

Der König Eurystheus war entsetzt, dass Herakles eine Aufgabe nach der anderen gelöst und sich sein Ruhm stetig gemehrt hatte. Und so ersann der tückische König sich nun die schwierigste von allen Taten. Den Höllenhund Kerberos sollte der Held ihm aus der Unterwelt bringen.

Kerberos war ein großes Ungeheuer mit drei Hundeköpfen, auf denen sich grässliche Schlangen ringelten. Er bewachte den Eingang zur Unterwelt, so dass niemand zu den Lebenden fliehen konnte.

Zunächst ließ sich Herakles in den eleusinischen Mysterien einweisen, um so den Toten und den unterirdischen Herrschern Achtung zollen zu können. Mit Hilfe von Hermes gelang er zum Gebirge Tainaron. Durch riesige Spalten kletterten sie hinab in die Unterwelt. Am Fluss Styx angekommen, warteten sie auf Charon, der die Seelen der Toten übersetzte.

Als Charon sah, dass er die schwere Last einer lebenden Seele übersetzen sollte, weigerte er sich. Doch mit Gewalt zwang Herakles ihn zum Gehorsam und gelangte so zu Hades. Der Gott der Unterwelt erlaubte dem Helden, den Kerberos mitzunehmen. Er stellt ihm jedoch zur Bedingung, dass er dem Höllenhund nur waffenlos begegnen durfte.

So rang Herakles mit bloßen Händen mit dem Höllenhund. Schließlich packte er ihn in den Nacken und würgte ihn, bis er ohnmächtig wurde. Gefesselt hob er ihn auf seine Schultern und brachte Kerberos so dem König. Eurystheus erschrak vor dem schrecklichen Ungeheuer und versteckte sich ängstlich in einer großen Vorratsvase.

Herakles brachte den Kerberos in die Unterwelt zurück, da er nicht wusste, was er mit ihm machen sollte.
Und so war auch die letzte Tat vollbracht.

Herakles TodBearbeiten

Den Tod fand Herakles durch ein Gewand, das mit dem Blut des Zentauren Nessos getränkt war, welches wiederum von Herakles selbst vergiftet worden war und auf seiner Haut klebte. Da die Qualen, die Herakles erleiden musste, als er das Gewand trug, zu schrecklich waren, ließ er sich verbrennen. Kurz darauf kam eine Wolke und flog in zum Olymp.

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