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Bestiarius

Finn und Durandal auf dem Cover des ersten Bandes

Durandal (jap. デュランダル, Dyurandaru) ist ein Wyvern aus dem Manga Bestiarius von Masasumi Kakizaki. Er ist der letzte überlebende Drache, nachdem seine Art von den Legionen des Römischen Reiches ausgerottet wurde, und der Mentor des Hauptcharakters des ersten Bandes, Finn.

GeschichteBearbeiten

Band 1Bearbeiten

Im Jahr 70. n. Chr. drang die römische Armee ins Land der Halblinge und Monster vor und besiegte hier eine Armee von Drachen. Einer dieser Drachen war der Wyvern Durandal. Einer der römischen Soldaten, die er tötete, bat ihn, seinem Sohn mitzuteilen, dass sein Vater ein stolzer und ehrenvoller Krieger war. Nach dem Sieg der Römer wurde der letzte überlebende Drache gefangengenommen und wurde von da an im Kolosseum gefangen gehalten.

Bestiarius2

Durandal und andere Wyvern kämpfen gegen die Legionen Roms

In den Verliesen lernte er den Minotauren Tharos kennen, der als Kind in Kreta zusammen mit seinem menschlichen Adoptivbruder Xanos gefangen genommen wurde. Durandal verstand nicht, warum Tharos den Menschen so sehr liebte, obwohl die Brüder doch nicht blutsverwandt sein konnten. Als Tharos, der kein guter Kämpfer war, im Jahr 73 gezwungen war, in der Arena gegen Kommandant Sixtus, den Mörder seines Vaters zu kämpfen, kam ihm Xanos in diesem Kampf zu Hilfe. Nachdem sie Sixtus und eine Armee von Legionären getötet hatten, verhalf ihnen Durandal zur Flucht, wurde jedoch selbst wieder gefangen genommen.

Kurze Zeit später lernte er den Sklavenjungen Finn kennen, den Sohn des Soldaten, den er einst im Kampf gegen Rom getötet hatte. Er adoptierte Finn und lehrte ihn zu kämpfen, wodurch Finn zu einem starken und angesehenen Gladiator wurde. Im Jahr 85 begannen beide, Ausbruchspläne zu schmieden, da Finn Durandal helfen wollte, in seine Heimat, das Hebdental, zurückzukehren. Als Kaiser Domitianus davon erfuhr, bot er demjenigen der beiden die Freiheit, der den anderen in der Arena töten konnte. Als sie sich gegenüberstanden weigerte sich Finn, Durandal anzugreifen, während dieser bereit war, seinen Schüler für seine Freiheit zu töten. Finn überwand sich schließlich doch, Durandal zu bekämpfen, anstatt ihn jedoch nach seinem Sieg zu töten, durchtrennte er die Kette die ihn am Boden festhielt, wodurch beide fliegend entkommen konnten. Sie kehrten ins Hebdental zurück, wo sie fortan immer wieder von Rom angegriffen wurden, sich jedoch stets gegen die Legionen behaupten konnten.

Band 2Bearbeiten

In Band 2 haben Finn und Durandal eine Nebenrolle. Sie wurden zu Beginn, im Jahr 86 n. Chr, von 4 Jugendlichen eines britischen Dorfes in der Provinz Hebden, in dem Halblinge und Menschen friedlich zusammen leben, in einer Höhle nahe des Dorfes entdeckt, von der man sich sagt, dass darin ein Monster hause. Als die Jugendlichen Finn sahen, dessen Gesicht durch einen Umhang verhüllt ist, hielten sie ihn für das Monster.

Als später das Dorf von römischen Truppen überfallen wurde, wird eine der Jugendlichen, ein menschliches Mädchen namens Elaine, gefangen genommen und als Sklavin nach Rom gebracht. Die anderen drei, ein Menschenjunge namens Arthur, ein Goblinjunge namens Galahad und ein Faun namens Pan, versteckten sich und kamen nach Abzug der Römer aus ihren Verstecken, nur um von einigen zurückgebliebenen Legionären entdeckt zu werden. Jedoch rettet Finn das Leben der Jugendlichen.

Um Elaine zu retten, wollten die Jugendlichen sich Finn anschließen, um von ihm das Kämpfen zu lernen. Dabei lernten sie Durandal kennen. Dieser schlug Finn vor, er soll die drei ihre eigene Höhle mit ihren Schwertern graben lassen, da er vermutete, dass sie dabei schnell aufgeben und den selbstmörderischen Plan, nach Rom zu gehen, verwerfen würden. Jedoch gelang es den Jungen, die Höhle zu graben, und Finn bildete sie als Schwertkämpfer aus. Nach einem Jahr verließen sie ihre Meister Finn und Durandal, ohne sich zu verabschieden.

In einer Szene sieht man, dass die Meister ihnen nachsahen und Finn vorschlug, sie aufzuhalten, wovon ihm Durandal abriet. In einer weiteren Szene unterhielten sich Durandal und Finn, da letzterer vermutete, dass ersterer die Jungen vermisst, was Durandal aber verneinte.

Im weiteren Verlauf des Bandes kommen Finn und Durandal nicht mehr vor. Man erfährt jedoch, dass Finn von den Römern mittlerweile Bestiarius genannt wird, da er mit einer "Bestie" zusammenlebt. Das Wort Bestiarius bezeichnete im alten Rom eigentlich jemanden, der zum Tod durch wilde Tiere verurteilt wurde, oder auch einen Venator, einen Gladiator, der auf den Kampf gegen wilde Tiere spezialisiert ist.

Band 3Bearbeiten

Der dritte Band handelt hauptsächlich von den Bemühungen der Jungen, Elaine zu retten, wobei sie selbst zu Gladiatoren gemacht wurden. Später bot Kaiser Domitianus an, dass sie und Elaine die Freiheit erlangen, wenn sie gegen seine germanischen Champions siegen.

In einigen Szenen, die zwischen der Handlung in Rom eingespielt werden, sah man, wie sich Finn und Durandal auf einen "Spazierflug" in die Gegend um Rom aufmachten.

Nachdem es den Jungen gelang, Elaine zu retten und die Germanen zu besiegen, versuchte ihr Sklavenhalter, Lepidus, sie zu töten. Um die Gunst des Volkes nicht zu verlieren ließ der Kaiser Lepidus in der Arena töten, um ihn davon abzuhalten, die Sieger zu töten. Während der so entstandenen Verwirrung flog Durandal in die Arena und rettete die Jungen und Elaine. Domitianus befahl, Durandal einzufangen, jedoch konnte Finn dies verhindern und ebenfalls auf Durandal fliehen.

Das Ende des Bandes spielt im Jahr 87 n. Chr., als die Helden gerade dabei waren, ein neues Dorf in ihrer alten Heimat aufzubauen. Durandal und Finn hielten sich in der Nähe des Dorfes auf, pflegten jedoch keinen Kontakt zu den Bewohnern. In der letzten Szene sprach Arthur mit einer Gruppe Kindern, die im Hebdental ein menschenfressendes Monster vermuteten, und erklärte ihnen, dass dort kein Monster lebt, sondern "die Helden, die unser Dorf beschützt haben".

TriviaBearbeiten

  • Durandals Design erinnert sehr stark an den Wyvern Rathalos aus der Spieleserie Monster Hunter.
  • Der Name Durandal basiert vermutlich auf dem Schwert Durandal aus dem Rolandslied.

QuellenBearbeiten

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