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Auch im 20. und 21. Jahrhundert werden noch immer regelmäßig Drachen gesichtet. Daraus lässt sich schließen, dass die Tiere lediglich zurückgezogen leben, jedoch nicht ausgestorben oder sogar fiktiv sind. Natürlich dürfte es sich auch häufig um Hoaxes, Fehlinterpretationen anderer Tiere (vor allem Vögel oder Krokodile) oder Fantasiegebilde handeln.

20. JahrhundertBearbeiten

  • 1920 will ein chinesischer Lehrer am Flussufer des Jangtsekiang gleich zwei hellblaue Drachen gesehen haben. Nach seinen Angaben hatten sie die Größe von fünf ausgewachsenen Kühen, ruhten friedlich und bewegungslos am Flussufer, bis ein Regenschauer einsetzte. Dann krochen sie ins Wasser und verschwanden.
  • Im Mai 1931 schrieb Huang Won-hih, Ex-Vorsteher der Hankan-Generalhandelskammer, an eine chinesische Zeitung, dass er einen Drachen, einen riesigen, gehörnten und mit Schuppen versehenen Drachen, bei Kiangsi im Fluss Kan gesichtet habe. In den folgenden Wochen wurde Kiangsi von einer verheerenden Überschwemmung heimgesucht.
  • 1932 erzählte der Offizier F. W. Kemp gegenüber der "Victoria Daily Times", dass er im August desselben Jahres, im Kanal zwischen Strong Tide Island und Chatham Island ein etwa 24 Meter langes Schlangen-Krokodil-Mischwesen beobachten konnte.
  • 1937 behaupteten Mr. und Mrs. Timeus, Fred und George Lawrence sowie diverse Fischer am Sunset Beach nördlich Vancouvers, ein Geschöpf erblickt zu haben, dass sie keiner ihnen bekannten Tierart zuordnen konnten. Ihren Angaben zufolge ähnelte der Kopf einem Kamel und der Körper sah aus wie ein Fass. Auch diese Zeugen schätzen die Länge der ungewöhnlichen Kreatur auf etwa 24 Meter.
  • Im August 1944 wollen hunderte von Einwohnern des Chenjiayuanzi-Dorfes einen 7 Meter langen, schwarzen, Drachen an den Ufern des Flusses Songhuajiang gesehen haben. Augenzeugen berichteten, dass er mit krokodilgleichen Schuppen übersät war und Ähnlichkeit mit diversen chinesischen Drachengemälden aufwies.
  • Im Sommer 1953 fiel offenbar im Süden der Provinz Henan ein mysteriöses schwarzes Tier aus den Wolken, das an einen monströsen Haifisch erinnerte. "Die tote Kreatur war schon halb verwest und hat furchtbar gerochen. Das ist bestimmt einer von den Luftdrachen, die in den kalten Jahreszeiten im Wasser leben", mutmaßte einer der zahlreichen Augenzeugen gegenüber der chinesischen Presse. Tatsache ist, dass offensichtlich ein fischähnlicher Kadaver vom Himmel stürzte, doch woher er kam oder welcher Tiergattung er zugeordnet werden könnte, ist bis heute nicht geklärt.

21. JahrhundertBearbeiten

  • Am 04.08.2000 ereignete sich ein eindrucksvoller Fall in Heishanzi, der sogar von Polizei, Regierungsbeamten, Experten und Gelehrten der Region offiziell bestätigt wurde. An jenem trüben, regnerischen Tag verdunkelte sich plötzlich der Himmel von Heishanzi. Zwei gigantische, dunkle Wolken schwebten zur Erde herab. Aus ihrem Dunst entstiegen zwei Drachen, ein weißer und ein schwarzer. Obwohl die echsenähnlichen Wesen von Polizeibeamten bewacht wurden, konnte der weiße Lindwurm unbemerkt verschwinden. "Der Drache hatte sich bestimmt in der weißen Wolken versteckt, kurz bevor die Polizei das Verschwinden bemerkte", argwöhnte Dorflehrer Li Hongzhi. Das andere Tier kämpfte derweil um sein Leben. Laut Augenzeugenberichten ist es den Polizeibeamten und ein paar unerschrockenen Jugendlichen zu verdanken, dass das halbtote Geschöpf nicht verendete. Wie es hieß, soll es nach seiner Genesung, in einer Wolke gehüllt, schwebend gen Himmel gestiegen sein.
  • Am 18.September 2000 erschien in der Provinz Jilin in der westlich der Changhui-Gebirgskette gelegenen Stadt Wusong offenbar ebenfalls ein Drache am geheimnisvoll-befremdlich buntschillernden Morgenhimmel, von dem die unter Schock stehenden Einwohner von Wusong auch heute noch erzählen.
  • Tibetischer Drache.jpg
    Anfang Juli 2005 veröffentlichte ein chinesischer Hobbyfotograf zwei spektakuläre Drachen-Fotos im Internet, die er selbst aufgenommen haben will. Der Mann berichtete der "Echotimes", dass er sich gerade auf dem Rückflug von der "Qinghai-to-Xizang Railroad laying Zeremonie" in Ambo befand, als er über den Bergen des Himalajas ein merkwürdig geformtes Gebilde zwischen den Wolken erblickte. Geistesgegenwärtig habe er seine Fotokamera herausgeholt und tatsächlich mehrere Bilder von dem mysteriösen Objekt schießen können. Obgleich die Fotos nur einen Teil des Tieres zeigen, ist der Fotograf davon überzeugt, zwei tibetische Luftdrachen geknipst zu haben


Alternative Theorie zu den Sichtungen

Spirituelle Menschen erklären die Drachensichtungen und das gleichzeitige Fehlen eines eindeutigen Beweises damit, dass es sich bei Drachen um Geistwesen handelt. In diesem Fall könnten sie sich, wenn sie es wollen, dem menschlichen Auge zu erkennen geben. Voraussetzung dafür ist, dass sich derjenige, dem sie sich zu erkennen geben wollen, wenigstens Ansatzweise mit Drachen beschäftigt hat bzw. deren Existenz nicht völlig ablehnt.

Gründe, weshalb sich Drachengeister Menschen zeigen, gibt es mannigfaltige. So, um sie vor Gefahr zu warnen, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass derjenige, der sie sieht, sie als Krafttier, als Ratgeber und Schutzgeist hat (was oftmals aber auch auf andere Weise demjenigen durch den Drachengeist mitgeteilt wird) aber auch um die Menschen nicht ganz vergessen zu lassen, dass es Drachen gab und in nichtkörperlicher Form weiterhin gibt, zeigen sich Drachen gelegentlich dem Menschen. Es ist also nicht auszuschließen das es Drachen gab oder noch gibt.

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