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Auch Drachen sind nicht immer gegen Krankheiten immun. Die Krankheiten verschiedener Werke werden, soweit bekannt mit ihren Symptomen und Heilmitteln, hier beschrieben.

Drachologie Bearbeiten

Drachen werden von Natur aus sehr selten krank.

Eine relativ seltene Drachenkrankheiten führt dazu, dass dem Drachen zäher gelber Schleim aus der Nase tropft. Um dies zu heilen hat Dr. Drake ein Rachensirup entwickelt, das unter Anderem aus Honig und Zitrone besteht. Die genaue Zusammensetzung ist geheim und nur Drachologen bekannt.

Drachenzähmen leicht gemacht Bearbeiten

Nachtschatten Aalpocken

Ein mit Aalpocken infizierter Nachtschatten

Aalpocken Bearbeiten

Die Drachen Berks bekommen durch den Verzehr von Aalen eine Krankheit namens Aalpocken. Den Drachen ist dies soweit bewusst, dass sie Angst vor Aalen haben und jeden Kontakt versuchen zu vermeiden. Die einzige Ausnahme bilden Taifumerangs, die immun sind und Aale sogar fressen, um ihr Feuerlimit zu erhöhen.

Symptome bei Nachtschatten, und somit wahrscheinlich bei den meisten anderen Arten, sind rot verfärbtes, explosives, unkontrolliertes Feuer, das scheinbar ohne Limit gespien werden kann, Fieber und eine eingeschränkte, verzerrte Sicht. Zudem verhält sich ein infizierter Drache sehr aggressiv und orientierungslos.

Um die Krankheit zu heilen müssen Drachen eine Mixtur aus leicht gerösteten Holzdornwurzeln, zwölf Felsblüten, einer Handvoll Ziegenkraut und einer wilden Daga-Pflanze zu sich nehmen. Diese Pflanzen sind auf der Heiler-Insel zu finden.

Auch Menschen können Aalpocken bekommen, die Art der Übertragung ist aber unbekannt. Die Krankheit macht sich bei ihnen durch Husten, blasse Haut, erhöhtes Kälteempfinden und Persönlichkeitsänderung bemerkbar. Sie kann durch die selbe Mixtur, die zusätzlich einen Blutknochenaal enthält, geheilt werden.

Riesenhafter Albtraum Erloschenes Feuer

Riesenhafter Albtraum mit erloschenem Feuer

Erlöschen des Feuers Bearbeiten

Der Drache muss nicht unbedingt Krank sein, um sein Feuer zu verlieren. Andere Gründe können hohes Alter, Verletzungen oder Überanstrengung sein. Ein Drache der Chaosklasse kann daran sterben, aber auch andere Drachenarten sind gefährdet, da sie in diesem Zustand schutzlos sind. Der Verlust macht sich durch blasse Haut und Erschöpfung bemerkbar. Der Drache bleibt dann meist regungslos liegen und kann keine Flammen mehr erzeugen.

Die Nähe zu vielen Feuerwürmern hilft das Feuer zu erneuern. Ein besseres Heilmittel bei Drachen der Chaosklasse ist jedoch das Gift der Feuerwurmkönigin, das sofort nach Injektion wirkt und den Drachen wieder gesund macht, bei anderen Arten aber tödlich ist.

Grimmegelbefall Ohnezahn

Mit Grimmegel befallener Nachtschatten

Grimmegelbefall Bearbeiten

Grimmegel

Ein Grimmegel

Grimmegel sind in Süßwasser lebende Parasiten. Sie klammern sich an die Haut der Drachen und geben ein Gift ab, dass die Drachen wild und aggressiv macht. Ein weiteres Anzeichen von Grimmegelbefall ist der leuchtende Speichel, der dem infizierten Tier aus dem Maul tropft. Die Farbe des Speichels hängt dabei hauptsächlich von der Farbe des Feuers ab, dass der Drache speit.

Die Parasiten können leicht bekämpft werden, man muss sie lediglich mit Salz oder Salzwasser in Kontakt bringen und sie verlassen den Drachen. Die Wirkung des Gifts lässt dann wenige Sekunden später auch nach. Infizierte Drachen versuchen deshalb Salzwasser unter allen Umständen zu meiden.

Schrecklicher Schrecken Vergiftet durch Blauen Oleander

Ein vergifteter Schrecklicher Schrecken

Vergiftung durch Blaue Oleander Bearbeiten

Blauer Oleander

Die Blüte des Blauen Oleanders

Blaue Oleander sind für Reptilien und somit auch für Drachen giftig. Schon nach wenigen Stunden macht die Nähe der Pflanzen die Drachen krank. Die Vergiftung ist anfangs durch Niesen, später zusätzlich durch Orientierungslosigkeit und Erschöpfung zu erkennen. Das Niesen lässt den Drache zusätzlich die Kontrolle über seine Atemwaffe verlieren, bei Tödlichen Naddern werden auch unkontrolliert Stacheln verschossen.

Glutkessel sind immun gegen die Wirkung der Blume und fressen sie gerne. Aus dem Gift dieser Drachen kann ein Gegenmittel hergestellt werden. Zusätzlich sollten auch alle Blauen Oleander in der Umgebung vernichtet werden, da die Drachen sonst sofort wieder krank werden.

Vergiftung durch Drachenwurzpfeilgift Bearbeiten

Drachenwurz

Eine Drachenwurz

Die Pfeile der Drachenjäger sind mit konzentrierter Drachenwurz bestrichen. Während die Pflanze allein Drachen anzieht und sie aggressiv macht, wirkt sie konzentriert so stark, dass sie die Sinne der Drachen überwältigt und sie benommen werden sobald das Gift in ihr Blut gerät, was sie wiederum flugunfähig macht. Die Wirkung lässt normalerweise nach kurzer Zeit wieder nach.

Gronckel sind immun gegen die Wirkung der Drachenwurz und es wird vermutet, dass dies auch auf andere Wackerstein-Drachen zutrifft. Dagegen scheinen Nachtschatten besonders empfindlich zu reagieren. Selbst nach vielen Stunden wirkt es noch und macht den Drachen schwach.

Es existiert ein Gegenmittel, das jedoch selten benötigt wird, da die Wirkungsdauer des Gifts normalerweise sehr kurz ist. Um es herzustellen werden Bitterkraut, zwei violette Oleander, ein Zweig Feuerfarn und frisches Wasser zusammen gekocht und dann dem Drache zu trinken gegeben.

Edward TopsellBearbeiten

Edward Topsell beschreibt wenige Gebrechen, die Drachen befallen können, und die entsprechenden Heilmittel:

  • Wenn ein Drache alt wird, lässt sein Augenlicht nach. Um dieses wiederherzustellen, frisst der Drache Fenchel oder reibt sich daran.
  • Wenn ein Drache Äpfel isst, löst dies Blähungen aus.
  • Frisst ein Drache Salat, muss er sich übergeben. Dies machen Drachen jedoch absichtlich, um schlechte Nahrung und unverdauliches Material loszuwerden.
  • Fühlen sich Drachen ausgelaugt, fressen sie Vögel namens Captilus, um ihre Kräfte wieder herzustellen.

Scheibenwelt Bearbeiten

Es sind viele Krankheiten bekannt unter denen die Sumpfdrachen der Scheibenwelt leiden können sind. Diese sind jedoch nicht weiter beschrieben:

  • Schieferkehle (eng.: Slab Throat)
  • Schwarzer Widder (eng.: The Black Tups)
  • Trockenlunge (eng.: Dry Lung)
  • Schauder (eng.: Storge)
  • Schwanker (eng.: Staggers)
  • Werfer und Schlepper (eng.: Heaves)
  • Großes Heulen (eng.: Weeps)
  • Steine (eng.: Stones)
  • Gesenkte Fersen (eng.: Abated Heels)
  • Zickzack-Kehle (eng.: Zigzag Throat)

Quellen Bearbeiten

  • HTTYD-Wiki: Eel Pox
  • Dragons - Die Reiter von Berk Folge 9: Die Drachenblume
  • Dragons - Die Wächter von Berk Folge 25: Die Feuerwurm-Insel
  • Dragons - Die Wächter von Berk Folge 35: Drachentausch
  • Dragons - Die Wächter von Berk Folge 36: Die Aal-Insel
  • Dragons - Auf zu neuen Ufern Folge 55: Die Drachenjäger Teil 1
  • Dragons - Auf zu neuen Ufern Folge 67: Der neue Dagur
  • Dragons - Auf zu neuen Ufern Folge 72: Die Grimm-Egel
  • Dugald A. Steer (2006): Die Drachenchroniken – Das magische Drachenauge, arsEdition, ISBN 978-3-7607-2620-5
  • Edward Topsell (1607), History of four-footed beasts and serpents, S. 706

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