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Der Drache in meiner Garage (Original: The Dragon in My Garage) ist ein Kapitel aus Carl Sagans Buch Der Drache in meiner Garage oder Die Kunst der Wissenschaft, Unsinn zu entlarven (Original: The Demon-Haunted World: Science as a Candle in the Dark). Der Drache ist dabei eine Metapher für etwas, von dem behauptet wird, dass es existiert, ohne dass die Existenz bewiesen werden kann.

Dabei behauptet jemand, in seiner Garage lebe ein feuerspeiender Drache. Natürlich will der Gesprächspartner den Drachen sehen, da er die Behauptung nicht glaubt. Beide gehen zur Garage, in der kein Drache zu sehen ist. Also behauptet Sagans Charakter weiter, der Drache sei unsichtbar. Der Gesprächspartner schlägt vor, Mehl auszustreuen, um die Fußspuren des Drachen zu sehen, doch der Drache schwebt in der Luft. Der Gesprächspartner möchte mit einem Infrarot-Sensor die Hitze des Drachenfeuers messen, doch die Flamme ist kalt. So geht das Gespräch weiter, und die erste Person findet immer neue Ausreden, um die Existenz des Drachen nicht beweisen zu müssen.

Genauso verhält es sich mit dem Glauben an einen Gott. Da die Existenz des Gottes nicht bewiesen werden kann, entzieht er sich der Wissenschaft. Sagan möchte damit beweisen, wie absurd der Glaube an etwas ist, für das es keinerlei Belege gibt, und dass nicht falsifizierbare Behauptungen in der Wissenschaft keine Bedeutung haben.

Ähnliche Beispiele sind das Unsichtbare Rosafarbene Einhorn oder Russel's Teekanne.

QuellenBearbeiten

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