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Der Agnaktor (jap. アグナコトル, Agunakotoru) ist ein Monster aus Monster Hunter, das in "Monster Hunter Tri" eingeführt wurde.

LebensweiseBearbeiten

Der Agnaktor ist ein Leviathan, der in feurigen Gebieten wie an Vulkanen wohnhaft ist. Dort bezieht er mit seinen Jungtieren, den Uroktoren, ein Nest auf dem Gipfel des Vulkans. In einem solchen Nest sind üblicherweise immer Uroktoren aufzufinden, die sich gelegentlich auch am Fuße des Vulkans aufhalten. Der Agnaktor kehrt nur zum Ruhen in das Nest zurück und befindet sich ansonsten auf Streifzug.

Uroktoren pflegen noch keinen Panzer, wie ihre ausgewachsene Form. Der Agnaktor errichtet sich diesen Panzer selbst, indem er in Lava eintaucht und diese sich auf seiner Haut verfestigt. Sobald sie erkaltet, ist sie hart wie Stein, sodass nur noch schärfste Waffen hindurchdringen können. Erhitzt sich die Lava jedoch, ist der Agnaktor an solchen Stellen besonders empfindlich. Dies kann in etwa dadurch geschehen, dass der Agnaktor in Lava eintaucht, sich durch den Boden graben will oder aber die Lava durch Waffenangriffe des Elements Feuer wieder erhitzt. Auch mit dem Panzer sind noch der Schnabel und der Bauch verwundbar, an dem der Agnaktor keinen Panzer besitzt.

Agnaktoren jagen, indem sie unter ihrer Beute aus dem Boden geschossen kommen, wodurch die Beute meistens bereits stirbt. Ihre Hauptbeute sind Rhenoplos. Von Uroktoren wird berichtet, dass sie selten alleine jagen, es dann aber, wenn sie es doch tun, auf dieselbe Weise tun wie die Agnaktoren. Allerdings ernähren sie sich eher von der Beute größerer Tiere, vermutlich von jener des Agnaktoren.

AussehenBearbeiten

Der Agnaktor ist als Leviathan klassifiziert, schwimmt im Gegensatz zu anderen solcher Monster nicht in Gewässern, sondern in reiner Lava. Diese macht ihm wenig aus. Im Gegenteil sogar, er erschafft sich aus der Lava heraus, die auf seinem Körper hängenbleibt, einen Panzer zur Abwehr. Da er ansonsten sehr verwundbar ist, bemüht sich ein Agnaktor darum, diesen Panzer immer wieder zu erneuern. Der Agnaktor besitzt einen langen Schnabel, mit dem er nicht nur attackiert, sondern auch klappert, um zu kommunizieren, und vor allem gräbt er sich damit in die Erde. Er hat vier Beine und einen langen Schweif, den er ebenfalls zum Angriff nutzt. Seine jüngere Form des Uroktors lässt Schlüsse darauf ziehen, wie der Agnaktor ohne Panzerung und Lava aussehen würde, nämlich rot beschuppt.

Als echsenartige Kreatur, die in Lava lebt, basiert der Agnaktor vermutlich auf dem Salamander.

FähigkeitenBearbeiten

Agnaktoren sind nicht nur dazu imstande, durch Lava zu schwimmen und in ihr zu ruhen, sondern sich mithilfe ihres Schnabels in festen Boden zu bohren. Dies stellt auch ihre bevorzugte Jagdweise dar, indem sie die Beute von unten her plötzlich aus dem Boden attackieren. Agnaktoren besitzen ein ausgezeichnetes Gehör, das ihnen jedoch auch zum Verhängnis werden kann: Durch Schallbombe oder andere schrille Geräusche können Agnaktoren nicht nur verwirrt und aufgeschreckt, sondern bei ihrer unterirdischen Bewegung auch aus dem Boden gerissen werden, weshalb sie dann eine Weile schutzlos in ihrem Tunnel steckenbleiben. Dies ist nur im Wutmodus nicht möglich. Agnaktoren können mächtige Feuerstrahlen speien, während die Uroktoren noch nicht ganz so geübt darin sind und stattdessen nur kleine Feuerbälle speien können.

Gletscher-AgnaktorBearbeiten

Gletscher Agnaktor

Gletscher-Agnaktor

Agnaktoren besitzen eine Unterart, die in der Tundra ansässig ist. Gletscher-Agnaktoren sind grundsätzlich etwas kleiner als Agnaktoren, haben sich wie sie aber eine ähnliche Panzerung errichtet. Diese besteht bei Gletscher-Agnaktoren nicht aus Lava, sondern aus Eis, das sich erhärtet, wenn sie sich durch den gefrorenen Tundra-Boden graben. Der Eispanzer kann durch Feuerangriffe geschmolzen werden. Gletscher-Agnaktoren speien kein Feuer, sondern eiskaltes Wasser. Gletscher-Agnaktoren sind ebenfalls dazu imstande, sich durch den Boden zu graben, indem sie sich mit ihren messerscharfen Schnäbeln in den Permafrost der Tundra bohren. Ihre bevorzugte Beute sind Bullfango, Anteka und Pepe. Kurioserweise gibt es keine Gletscher-Uroktoren, es sind also keine Jungtiere dieser Unterart bekannt.

GalerieBearbeiten

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